Generika - eine preiswerte Alternative

Das Produkt Viagra wurde über Jahre hinweg entwickelt, um Männern mit Erektionsproblemen zu helfen. Mit dem Ablauf des Patentes im Juni 2013 sind auch in Deutschland Generika zulässig. Bisher sind sie nur über das Internet erhältlich.

Viagra Generika

1998 kam nach nunmehr 13 Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit das Medikament auf den amerikanischen Markt. Ungeahntes Interesse erfuhr das Medikament. Allein in den ersten vier Wochen wurden für das Medikament mehr als 30 000 Rezepte ausgeschrieben. Seitdem steigerte sich der Verbrauch des Mittels bis zur Einführung zweier anderer Medikamente. Cialis (LillyPharma)und Levitra (Bayer) machen mit einem ähnlichen Wirkstoff dem Pharmakonzern Pfizer Konkurrenz. Erektionsstörungen konnten nun mittels einer kleinen blauen Pille behandelt werden. Heilen kann erektile Dysfunktion leider nicht - doch ist mit den Pillen ein erfülltes Sexualleben möglich.

13 Jahre lang wurde an dem Rezept von Viagra getüftelt und unzählige Studien durchgeführt. Aufgrund der vielen Hürden, die das Medikament nehmen musste, konnte es immer weiter verbessert und die Anzahl der Nebenwirkungen reduziert werden. Eine vergleichbare Forschungsarbeit wurde auch bei den anderen beiden Medikamenten durchgeführt. Der Weg wurde für die folgenden Mittel geebnet. Ein Vorurteil, dass in vielen Köpfen existiert, ist, dass Generika ausschließlich Medikamente sind, die nicht ausreichend getestet und erforscht wurden und somit ein häufigeres Auftreten von Nebenwirkungen mit sich bringt. Im Internet sind einige Generika für Potenzmittel bereits zu erwerben. Meist sogar ohne Rezept. Neben den vielen Anbietern gibt es bereits einige Produkte, die durchaus seriös sind und ohne Bedenken eingenommen werden können. Da es allerdings nichts desto trotz ein Medikament bleibt, ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt wünschenswert. Bei einigen Betroffenen, wird die Pille, ebenso wie das Original nicht wirken. PDE-5 Blocker setzen voraus, dass die Nerven im Unterleib intakt sind. Nur auf diese Weise kann ein sexueller Impuls auch zu einer Erektion führen. Ebenso ist es aber auch möglich, dass das Medikament mit anderen eingenommenen Mitteln in Wechselwirkung steht und daraus gesundheitliche Probleme resultieren können. Patienten, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, sollten von einer Einnahme von Viagra, Cialis, Levitra und deren Generika absehen.

Kamagra ist eines der bekanntesten und anerkanntesten Generika. Das von Ajanta Pharma hergestellte Medikament basiert nicht nur auf dem gleichen Wirkstoff, sondern hat auch das gleiche Rezept. Da es in Indien so etwas wie Patentrechte nicht gibt, kann der dort ansässige Konzern ohne rechtliche Probleme das Produkt kopieren und vertreiben. Der Verkauf in Länder, in denen die Patente jedoch noch laufen, ist der Verkauf untersagt. Umgangen wird das Problem im Internet, indem die anbietenden Plattformen ihren Sitz in den Ländern haben, in denen der Verkauf rechtlich möglich ist. Der Internetnutzer kann somit die Vorteile eines internationalen Handels genießen und ein hochwertiges Produkt erwerben. Doch sollte man bei dem Kauf von Generika auch auf bestimmte Kriterien achten. Erwirbt man ohne Rezept ein Generikum, sollte man dennoch einen Blister und keine losen Tabletten bekommen. Trifft letzteres zu, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Produkt eine Fälschung ist. Auf die Einnahme sollte man aufgrund einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen verzichten.

Immer häufiger nutzen Fälscher auch die Originalverpackungen seriöser Anbieter. Der Zoll hat allein in dem vergangenen Jahr mehr 530 000 gefälschte Originalpackungen beschlagnahmt. Die Pharmakonzerne haben damit begonnen die Verpackungen mit einem Hologramm zu versehen. Pfizer hat für sein Medikament Viagra auf den Verpackungen das Color-Shift-Ink -Verfahren eingesetzt. Auf diese Weise soll die Verpackung fälschungssicher gemacht werden und die Nutzer des Medikamentes geschützt werden.

Fälschungen sind nicht mit den unterschiedlichen Generika zu verwechseln. Generika sind, sobald die Patente ausgelaufen sind, zugelassene Produkte. Momentan ist Indien das einzige Land, indem Generika für Viagra hergestellt und verkauft werden dürfen. Die Standards der dort ansässigen großen Pharmakonzerne sind an die westlichen Standards angepasst. In diesem Jahr jedoch laufen die Patente für Viagra aus. Pharmakonzerne wie etwa Ratiopharm, die sich auf die Produktion von Generika spezialisiert haben, dürfen ihr Produkt ab Juli dieses Jahres europaweit verkaufen.

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